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Margarita Krüllmann



Ausstellungen:

zur Nacht der Kultur in Remscheid

im Medienhaus Remscheid

beim Tag des Offenen Denkmals,Remscheid-Hasten

beim Altstadtfest in Lennep

Gerhard Hauptmann-Haus in Düsseldorf

Hotel Daup in Bremervörde

Werkschau West in Remscheid

 

Sonstige Aktivitäten:

 

"Mit Kindern malen"

Kurse in St. Engelbert Remscheid

und in der Julius Spriestersbach-Schule

 

Malen mit Senioren:

in der Stockderstiftung und

zur Zeit : Kunstprojekt

im Altenheim "Der Wiedenhof"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergänzen Sie Ihren Spaziergang! Der Wald, die Wupper, Die Müngstener Brücke sind sehr nah.

Am Ende der Küppelsteiner Straße eröffnet sich Ihnen ein wunderbarer Blick ins Bergische Land.

Das Parken in der Straße ist immer möglich.  Zone 30.  

 

 

 

 

                                                Gemalte Erinnerung

rga. Dienstag, 21. Dezember 2010

von Daphne-Eileen Koczwara, 8d, Gertrud-Bäumer-Gymasium

Es war vor 40 Jahren, als Margarita Krüllmann ihren Weg zu der Kunst des Malens fand. Bis dahin hatten Beruf und Familie alle Zeit in Anspruch genommen. Freunde und Familie waren mit Bildern reichlich beschenkt, trotzdem stapelten sich die kleinen Kunstwerke, die mittlerweile große Formate annahmen und zusammen mit der Staffelei in der Wohnung keinen Platz mehr fanden.

Nun war es an der Zeit, in das kleine Bergische Haus unter den Linden in die Küppelsteiner Straße einzuziehen. Wie geschaffen für ein kleines Atelier sind die Räume im Parterre. Hier fand Margarita Krüllmann nicht nur für sich selbst Ruhe, Platz und Gelegenheit zum Malen, sondern versucht auch, von diesem Geschenk anderen abzugeben, wenn sie dazu einlädt, bei ihr und mit ihr zu malen. Hier entstehen seit zwei Jähren die verschiedensten Bilder in Aquarell und Acryl. Der besondere Reiz liegt darin, dass jeder sein eigenes Bild malen kann und man sich gegenseitig inspiriert.

Besonders interessant ist es für Margarita Krüllmann, wenn sie Gelegenheit hat, sich mit älteren einheimischen Leuten auszutauschen und sich der Vergangenheit zu widmen. Wer kennt zum Beispiel noch Schloss Küppelstein? Es gab es wirklich! Es war ein beliebtes Ausflugsziel der Remscheider Familien und stand an der Stelle, wo heute das Kinderheim "Der Waldhof" steht. Es existierte bis etwa 1956. Sogar eine Rechnung aus dem Jahr 1935 ist ausfindig gemacht worden, die neben dem Bild von Margarita Krüllmann angebracht ist.

In ihrem Atelier ist die gemalte Erinnerung an Schloss Küppelstein nicht das einzige Remscheider Gemälde. In einer Mappe befinden sich mehrere Aquarelle von schönen Winkeln unserer Stadt. Aber es gibt nicht nur eine Mappe. Sortiert nach Motiven und Arten der Malerei, macht es Spaß zu stöbern. Es lohnt sich, einen Blick in die Räumlichkeiten zu werfen. Umgeben von schönen Bildern, leiser Musik und einem guten Tee kann man hier zur Ruhe kommen.

Als ich die Malstube betrat fühlte ich mich wie verzaubert von den vielfältigen Gemälden, die die Wände schmücken. Man ist umgeben von einer farbenfrohen Welt, die aus einem Bilderbuch entsprungen scheint und die man hier, in dieser Straße, nicht vermutet. Zum 19.Dezember öffnete sich auch hier das Türchen des "lebendigen" Adventskalenders, Tradition dieser Umgebung.